Entsorgung von Ionisationsrauchmeldern

ionisationsmelder - schutzfabrik

Ionisationsrauchmelder (IRM) – regional auch als DDR-Rauchmelder bezeichnet – sind automatische Rauchmelder, die in der Vergangenheit eingesetzt wurden, um Rauch zu detektieren. Mittlerweile sind sie vollständig von optischen Rauchmeldern nach dem Streulichtprinzip ersetzt worden und technisch abgelöst.

Ionisationsrauchmelder sind Bauteile mit einem radioaktiv strahlenden Teilchen. Dieses alpha-strahlende Nuklid – meistens Americium (Am241) oder Radium (Ra 226) – ist für den Körper in höchstem Maße schädlich.
Die Aktivität liegt üblicherweise zwischen 15 und 40 kBq. Es gibt jedoch auch besondere Melder wie bspw. den F600 von Siemens Cerberus mit einer Aktivität von 555 kBq oder einige Melder von Robotron mit bis zu 30.000 kBq.

Vor diesem Hintergrund bedarf es besonderer Expertenkenntnisse im Umgang und bei der Entsorgung mit diesen Meldern.

Wir von schutzfabrik haben das entsprechende Genehmigungsverfahren zum Umgang mit radioaktiven Stoffen
bei der Bezirksregierung Arnsberg in Nordrhein-Westfalen durchlaufen und erfolgreich abgeschlossen.
schutzfabrik besitzt die Umgangsgenehmigung nach § 7 Abs. 1  Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) für den Einbau und Ausbau von bauartzugelassenen Ionisationsrauchmeldern (IRM) und den Ausbau von  nicht bauartzugelassenen IRM.

 

 

 

 

Wir demontieren und entsorgen Ionisationsrauchmelder für Endkunden, Brandmeldeanlagenerrichter, Abbruchunternehmen etc. –  bundesweit.

  • Planung und Vorbereitung der Arbeiten in Abstimmung mit den betreffenden Behörden
  • Ausbau der Ionisationsrauchmelder durch geschulte eigene Mitarbeiter
  • Übernahme der Ionisationsrauchmelder
  • Transport und Zwischenlagerung bis zur Weiterleitung an einen Entsorgungsbetrieb
  • Zuführung zur Entsorgung
  • Führung und Zusendung des Übernahmebescheinigung (Entsorgungsnachweises)

§ 76 StrlSchV regelt die Pflicht zur Abführung radioaktiver Abfälle an eine Anlage des Bundes bzw. an eine Landessammelstelle – für NRW ist diese in Jülich.
Alternativ dazu können Ionisationsrauchmelder von Spezial-Recycling-Unternehmen übernommen werden. Hier wird das radioaktive Nuklid aus dem Melder entfernt und für andere Anwendungen wiederverwendet. schutzfabrik arbeitet hier mit Partnerbetrieben zusammen, die die Entsorgung bzw. die Zerlegung /Recycling der Melder übernehmen und ebenfalls über entsprechende Umgangsgenehmigungen verfügen.

ionisationsmelder

 

 

 

 

Für den Nutzer eines betriebenen Melders besteht, solange der Melder intakt ist, keine Stahlungsgefahr, da die Alpha-Strahlung nur eine sehr geringe Reichweite hat und der Melder richtigerweise an der Decke oder Deckenkonstruktion montiert ist.

Dennoch: In vielen Unternehmen sind noch I-Melder im Einsatz und müssen ersetzt werden, da die Bauartzulassung der Melder meist erloschen ist.

Sie sollten aus eigenem Antrieb heraus die I-Melder gegen ungefährliche optische Rauchmelder ersetzen lassen und sich die Entsorgung von schutzfabrik bescheinigen lassen.