Für die Errichtung von Einbruchmeldeanlagen nach VdS 2311 werden drei VdS-Klassen (A, B, C) und zwölf Sicherungsklassen zugrunde gelegt.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Wahl der passenden VdS-Klasse oder Beratung zu den Schutzklassen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Das schutzfabrik-Team hilft Ihnen gern!

Die VdS-Klassen dienen zur groben Einteilung bzw. Kategorisierung:

  • Einbruchmeldeanlagen der Klasse A
    verfügen über einen einfachen Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand; die Melder verfügen über eine mittlere Ansprechempfindlichkeit.
  • Einbruchmeldeanlagen der Klasse B
    verfügen über einen mittleren Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand; die Melder verfügen über eine mittlere Ansprechempfindlichkeit.
  • Einbruchmeldeanlagen der Klasse C
    verfügen über einen erhöhten Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand; die Melder verfügen über eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit.
    Eine weitgehende Überwachung der sicherheitsrelevanten Funktionen ist vorhanden.

Die Sicherungsklasse ist in Bezug auf die VdS-Klasse etwas feiner in der Differenzierung.

In der Vergangenheit wurde die Sicherungsklasse an der Höhe des Versicherungswertes festgemacht. Heute steht neben dem Versicherungswert vor allem die Betriebsart nach VdS 2559 im Vordergrund.

  • Für private Risiken:
    • VdS-Klasse A mit den Sicherungsklassen SH1, SH2 und SH3
    • VdS-Klasse B mit den Sicherungsklassen SH1, SH2 und SH3
  • Für gewerbliche Risiken:
    • VdS-Klasse B mit den Sicherungsklassen SG1 und SG2
    • VdS- Klasse C mit den Sicherungsklassen SG3, SG4, SG5 und SG6

Die Einzelheiten der Überwachungsmaßnahmen ergeben sich aus Tabellen der VdS 2311 in der derzeit gültigen Fassung 2010-11(04) mit der Ergänzung VdS 2311-S1 : 2013-08.

Überwachungsmaßnahme nach VdS

Ausschnitt aus einer Tabelle zur Überwachung – Quelle: VdS 2311